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Cola zum Selberbrauen

Cola zum Selberbrauen

Neulich bei Jugend-Forscht

Wer seine Spiele am liebsten in Assembler programmiert, wem Linux zu sehr Massenprodukt ist und wer auf dem Jakobsweg am liebsten kleinen, niedlichen Eichhörnchen den Kopf abbeißt, für den könnte die Open-Source Cola vielleicht genau das Richtige sein.

Quasi als Scherz, aber durchaus mit ernstem Hintergrund, haben sich einige Nerds mal intensiv über das Gedanken gemacht, was sie bei Kunstlicht und Monitorflackern am liebsten trinken. Entstanden ist ein Cola-Rezept, dass jedermann zugänglich und unter den Gesichtspunkten der GNU (General Public License) vertrieben werden darf.

Nach eigenen Angaben wurden im Jahr 2004 über 150.000 Dosen dieser Open Source Cola durch die in Toronto sitzende Firma OpenCola vertrieben. Selbstverständlich darf jedermann das Rezept nachmischen. Man findet es entweder auf der Projekt-Webseite www.open-cola.de oder (auf deutsch) mittlerweile auch in der freundlichen Wikipedia.

Wie kann man Cola selber machen?

Für den Hausgebrauch ist die Open Source Cola allerdings eher nicht zu empfehlen. Zutaten wie „Muskatnussöl“, „Nerolilöl“ oder einen halben Teelöffel reinen Koffeins sind nur schwer beim Edeka um die Ecke zu kaufen. Man muss schon viel Zeit und Geld investieren, um diesen kleinen Spaß in der heimischen Küche zu kredenzen.

Nerdfaktor: 100%
Verständlichkeit: gut
Aufwand: hoch
Zutatenpreis: sehr teuer